Sprühlackierung Eine glatte, professionelle Lackierung auf Metall zu erzielen, kann eine Herausforderung sein. Tropfen und Läufer gehören zu den häufigsten und ärgerlichsten Problemen. Sie entstehen durch zu viel Lackauftrag an einer Stelle, der dann unter seinem eigenen Gewicht verläuft. Mit diesen Profi-Techniken lassen sich diese Fehler zuverlässig vermeiden.
Vorbereitung ist alles: Oberflächen- und Sprühlackierung
a) Sorgfältige Oberflächenvorbereitung
Eine saubere, glatte Oberfläche ist die Grundlage für einen gleichmäßigen Anstrich. Verunreinigungen verhindern eine optimale Haftung und können zu ungleichmäßigem Auftrag und Läufern führen.
- Reinigen und Entfetten: Reinigen Sie das Metall gründlich mit einem Entfetter oder einer Seifenlauge. Für optimale Ergebnisse verwenden Sie ein spezielles Reinigungsmittel wie z. B. Krylons Rat zur Vorreinigung mit Testbenzin [1].
- Sand und Schrammen: Schleifen Sie die Oberfläche leicht mit feinem Schleifpapier (z. B. Körnung 320) an. Dadurch entsteht eine griffige Oberfläche, an der die Farbe besser haftet. Entfernen Sie den Schleifstaub anschließend mit einem Staubtuch.
- Prime: Die Verwendung einer Grundierung ist unerlässlich, insbesondere bei blankem Metall. Die Grundierung verbessert die Haftung und sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche, auf der der Decklack gleichmäßig aufgetragen werden kann. Rust-Oleum betont, dass die Grundierung für bessere Haftung und Haltbarkeit sorgt. [2].
b) Richtige Dosenvorbereitung und Temperatur
- Kräftig schütteln: Schütteln Sie die Dose zwei volle Minuten lang, nachdem die Mischkugel zu klappern beginnt. Durch gründliches Mischen wird sichergestellt, dass Farbe, Treibmittel und Lösungsmittel optimal emulgiert werden und ein gleichmäßiges Sprühlackierergebnis erzielt wird.
- Dose erwärmen: Ist die Farbe kalt, stellen Sie die Dose für einige Minuten in einen Eimer mit warmem (nicht heißem) Wasser. Eine warme Dose hat einen höheren Innendruck, wodurch ein feinerer Sprühnebel entsteht. Diese Technik wird von Family Handyman empfohlen, um das Sprühbild und den Wasserdurchfluss zu verbessern. [3].
- Testen Sie Ihr Sprühmuster: Testen Sie das Spray immer zuerst an einem Stück Pappe oder einem Stoffrest. So können Sie Verstopfungen erkennen und die Sprühbreite und -dichte beurteilen, bevor Sie es auf Ihr Projekt auftragen.

Meistere die Technik: Die Kunst des Sprühlackierens
Hier entstehen oder werden die meisten Infusionen verhindert.
a) Den perfekten Abstand einhalten
Es ist entscheidend, dass die Dose den richtigen Abstand zur Oberfläche einhält. Die meisten Hersteller empfehlen einen Abstand von 8 bis 12 Zoll. [4].
- Zu nah (<15 cm): Es entsteht ein dicker, konzentrierter, nasser Farbklecks, der mit ziemlicher Sicherheit verlaufen wird.
- Zu weit (>14 Zoll): Die Farbe beginnt bereits an der Luft zu trocknen, bevor sie auf die Oberfläche trifft, wodurch eine raue, körnige Textur entsteht, die als “Orangenhaut” bezeichnet wird.”
b) Verwenden Sie konstante, überlappende Durchgänge
- Start und Stopp am Rande: Beginnen Sie, Ihren Arm zu bewegen. vor Sie drücken die Düse herunter und lassen die Düse los. vor Sie hören auf, sich zu bewegen. Sprühen im Stillstand ist ein sicherer Weg, eine Sprühspur zu erzeugen.
- Die Dose in Bewegung halten: Verwenden Sie gleichmäßige, horizontale Striche.
- Überlappung bei jedem Durchgang: Streben Sie nach einem 50% Überlappung Bei jedem Durchgang. Das bedeutet, dass die Mitte des nächsten Strichs die Kante des vorherigen kreuzen sollte. So wird eine gleichmäßige Abdeckung ohne starke Farbansammlungen an einer Stelle gewährleistet.
c) Mehrere dünne Schichten auftragen
Dies ist die Goldene Regel von Sprühlackierung. Das Team von Bob Vila rät ausdrücklich: “Tragen Sie mehrere dünne Schichten auf, nicht eine dicke”, um Tropfen und Nasen zu vermeiden. [5].
- Erster Anstrich: Tragen Sie eine sehr dünne “Haftschicht” auf. Dabei handelt es sich um eine staubige, durchscheinende Schicht, die eine klebrige Grundlage für nachfolgende Schichten bildet.
- Weitere Mäntel: Tragen Sie weitere dünne, nasse Schichten auf. Lassen Sie jede Schicht an der Oberfläche klebrig werden (wie auf der Dose empfohlen, in der Regel 5–10 Minuten), bevor Sie die nächste auftragen. Eine dünne Schicht lässt die Lösungsmittel schnell verdunsten, sodass kein Verlaufen möglich ist.
- Geduld ist der Schlüssel: Es ist immer besser, einen Anstrich mehr zu benötigen, als einen Läufer auszubessern, der durch einen zu dicken Anstrich entstanden ist.
Umwelt- und Schlussaspekte
a) Achte auf deine Umgebung
- Vermeiden Sie hohe Luftfeuchtigkeit und Kälte: Hohe Luftfeuchtigkeit kann zu einem milchigen Schleier und langsamer Trocknung führen. Kalte Temperaturen verdicken die Farbe und verhindern, dass sie richtig verläuft und sich glättet. PaintRite Pros weist darauf hin, dass die ideale Temperatur typischerweise zwischen 65°F und 85°F (18°C – 29°C) liegt. [6].
- Windige Bedingungen vermeiden: Der Wind kann den Farbnebel verwehen, was zu ungleichmäßigem Farbauftrag und einer rauen Oberfläche führt.
b) Fehler überprüfen und beheben
Nach jedem Anstrich sollte die Oberfläche mit einer Streifleuchte (seitlichem Licht) auf beginnende Läufer oder Nasen untersucht werden. Wenn Sie einen Läufer entdecken, solange die Farbe noch feucht ist, können Sie ihn oft noch entfernen.
- Ziehen Sie mit einem trockenen, sauberen Pinsel leicht durch die Farbnasen, um die Farbe neu zu verteilen.
- Nach vollständiger Trocknung die Stelle mit feinem Schleifpapier glatt schleifen und eine weitere dünne Schicht auftragen.
Abschluss
- Vorbereiten: Reinigen, schleifen und grundieren Sie das Metall.
- Üben: Testen Sie Ihr Sprühbild auf Pappe.
- Distanz: Halten Sie die Dose 20-30 cm entfernt.
- Bewegung: Verwenden Sie konstante, sich überlappende Durchgänge, wobei Sie außerhalb der Kante beginnen und enden.
- Mäntel: Tragen Sie mehrere dünne Schichten anstatt einer dicken auf.
- Geduld: Beachten Sie die auf der Dose angegebenen Zeiten für “Überlackieren” und “Trocknen”.
Durch die Integration dieser professionellen Techniken in Ihren Arbeitsablauf gehen Sie von der Fehlerbehebung zur Fehlervermeidung über und erzielen so jedes Mal ein makelloses, tropffreies Ergebnis.
